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Klage auf Zugang zu Spieldaten bzw. Schnittstelle im Tischtennis: janova fordert faire Wettbewerbsbedingungen und mehr Innovation im Sinne der Vereine
Jena / Berlin, 24. März —
Das StartUp janova hat beim Landgericht Berlin II Klage gegen den Deutschen Tischtennis-Bund e.V. (DTTB) eingereicht. Gegenstand ist der Zugang zu zentralen Spielbetriebsdaten und Schnittstellen, die für den Einsatz digitaler Lösungen im offiziellen Tischtennisspielbetrieb notwendig sind. Das Verfahren steht im Kontext einer seit Jahren in der Community geführten Diskussion über monopolartige Strukturen rund um digitale Systeme im Tischtennis. Der aktuelle Konflikt um digitale Zählgeräte reiht sich aus Sicht von janova in diese Debatte ein.
Worum es konkret geht
Im Kern richtet sich die Klage gegen die aus Sicht von janova unzureichende Gewährung des Zugangs zu den offiziellen Spielbetriebsdaten des Tischtennissports. Diese Daten umfassen unter anderem Spielansetzungen, Mannschaftsaufstellungen und Spielerinformationen sowie Spielergebnisse und Tabellenstände. Digitale Lösungen wie das „janova Scoreboard“ aber auch andere Angebote sind auf diese Daten angewiesen. janova möchte mit der Klage gerichtlich klären lassen, ob der Zugang zu diesen Daten auch janova zu angemessenen Konditionen zu gewähren ist.
Rechtlicher Hintergrund
Die Klage stützt sich auf das deutsche Kartellrecht, insbesondere auf § 19 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Im vorliegenden Fall ist janova der Auffassung, dass ein Zugang zu angemessenen Konditionen zu gewähren ist und die bisherige Verzögerung zu Schadensersatz- ansprüchen führt.
Transparente Rahmenbedingungen als Grundlage für Innovation
janova versteht die Klage ausdrücklich als Einsatz für offene, transparente und diskriminierungsfreie Rahmenbedingungen: „Wir sind überzeugt, dass Innovation im Sport nur dort entstehen kann, wo transparente und angemessene Bedingungen für die Zugänge bestehen. In diesem Sinne „offene“ Schnittstellen sind kein Selbstzweck — sie sind die Grundlage dafür, dass neue Ideen im Sinne von Spielern, Vereinen und Ehrenamt entstehen können.“, so Dr. Toni Eichelkraut - Entwicklungsleiter und Geschäftsführer des Thüringer StartUps. Das Unternehmen entwickelt digitale Technologien für den Tischtennissport, darunter das „janova Scoreboard“, das Ergebnisse digital erfassen und den Spielbetrieb vereinfachen soll.
Reaktion auf langjährige Kritik aus der Szene
In der Tischtennis-Community wird seit langem diskutiert, dass neue Anbieter nur eingeschränkt Zugang zur digitalen Infrastruktur erhalten. Viele Vereine und Engagierte wünschen sich mehr Wahlfreiheit bei digitalen Lösungen. Der jüngste Streit um digitale Zählgeräte hat diese Diskussion erneut verstärkt. janova hofft darauf diese Fragen nun auch für die Community rechtlich klären zu lassen.
Ziel: Für Vereine, Spieler und Ehrenamt
janova betont, dass es nicht um eine Konfrontation um ihrer selbst willen gehe, sondern um die Zukunft der Digitalisierung im Tischtennis: „Der organisierte Sport lebt vom Engagement der Vereine und Ehrenamtlichen. Digitale Werkzeuge sollten ihnen Arbeit abnehmen. Wir setzen uns dafür ein, dass der Markt offen bleibt und sich die besten Lösungen im Wettbewerb durchsetzen können.“ - Simon Stützer, einer der Firmengründer von janova. janova ist weiterhin offen für konstruktive Gespräche. Ziel ist eine Lösung, die langfristig im Interesse des gesamten Sports liegt.
Über janova
Die janova GmbH mit Sitz in Jena entwickelt Hard- und Softwarelösungen für den Tischtennissport und arbeitet an digitalen Werkzeugen wie dem janova Scoreboard oder dem intelligenten Tischtennisschläger Smart Racket. Damit soll Training und Spielbetrieb moderner, effizienter und zugänglicher gemacht werden.

